Skip to content

Tag 14-16, Van-See

September 23, 2013

Tag 14, 28.7, TA-Express nach Tatvan

Ich schlief zu Abwechslung sehr gut in dem Liegeabteil. Aber Tatvan, eine kleine Stadt am westlichen Ende des Van-Sees, war grauenhaft. Ich bin dort nur ausgestiegen, weil ich vorhatte wandern zu gehen.

Aber sofort nachdem ich den Zug verließ, bedauerte ich es auch schon wieder. Kinder kamen angerannt und sprangen um mich herum während sie die ganze Zeit “Money, money, money” (Geld) riefen. Das hat mich mitgenommen und verwirrt.

Also lief ich in Richtung Zentrum, wo ich mein Hostel vermutete. Jedoch bog ich falsch ab und die Kinder liefen immernoch rufend hinter mir her. Ältere Leute schauten nur dumm. Irgendwann kapierten die Kinder, dass bei mir nichts so holen sei, wechselten den Bürgersteig und warfen von der anderen Straßenseite Steine in meine Richtung. Das machte mich schon etwas fertig.

Allerdings traf ich zu meiner Rettung drei Tschechen, die mir halfen. Nachdem ich in das Hostel gegangen bin, wurde mir gesagt, es sei voll. Ich habe keine Ahnung, wer in dieser Kleinstadt als Tourist kommt, sodass die Hotels voll sind (ich bin dann noch zu einem anderen gegangen).

Also bin ich wieder zurück zu den Tschechen und wir verbrachten die Nacht einfach auf dem Boden vor einem Hafengebäude.

Tag 15, 29.7, Tatvan – Van

Um 6Uhr standen wir auf, um die Fähre um 7Uhr nach Van zu nehmen. Letzten Endes legte diese allerdings um 10.30Uhr ab. In der Zwischenzeit wurde sie mehrmals mit Panzern und anderen Militärfahrzeugen beladen (ich nehme an auf Grund der angespannten Situation mit den Kurden in der Region) und einige Kurden am Hafen luden mich auf einen Tee ein. Also habe ich Tatvan nicht mit einem komplett negativen Eindruck verlassen.

Die Fährfahrt dauerte 4,5h und die Fähre schien uralt. Allerdings war sie mit dementsprechend ausseheneden Duschen ausgestattet. Dieses Angebot der kostenlose Dusche nahm ich aber dankbar und ausgiebig an, sodass ich zufällig auch den Fahrkartenkontrolleur verpasste.

Die Stadt Van am östlichen Ufer des Van-Sees ist die große Schwesterstadt von Tatvan. Die Stadt machte zwar einen friedlichen Eindruck, aber es die Polizei zeigte deutlich Präsenz.

Tag 16, 30.7, Van

Ich hing einfach nur in Van herum, startete aber mit einem deliziösen Frühstück in den Tag, wie es in der Region bekannt ist.

I plante außerdem meine Tour durch den Iran und kaufte mein Rückflugticket und informierte in diesem Zusammenhang auch meine Eltern. Im Internetcafé half mir ein freundlicher Türke, der mir Tee spendierte und mit dem ich nur dank Google-Übersetzer kommunizieren konnte.

Abends kaufte ich mir noch eine Klamotten.

<Vorheriger (Pamukkale/Kappadokien)Nächster (Tabriz/Iran) >

<Vorheriger (Pamukkale/Kappadokien)Nächster (Tabriz/Iran) >

From → Reisen, Türkei, Zug

Leave a Comment

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: